Klaipeda

Klaipeda ist der wichtigste Seehafen von Litauen. Die Stadt liegt rund 290 km nordwestlich von Vilnius. Kleipeda - oder wie se früher hieß: Memel - hat etwa 200.000 Einwohner und eine Gesamtfläche von etwa 98 km² und liegt am Flüsschen Dange. In 120 km Entfernung liegt die russischen Exklave Kaliningrad (bis 1946 Königsberg).

Zu den Sehenswürdigkeiten von Kleipeda gehört zum Beispiel das Wahrzeichen der Stadt - der Simon Dach Brunnen. Sehenswert sind auch die restaurierten Fachwerkhäuser der Altstadt. In der so genannten Neustadt befindet sich ein historisches Postamt mit einem Glockenspiel. Im Seehafen von Klaipeda liegt das Segelschulschiff Meridianas. Dieses dient heute als Restaurant. Darüber hinaus gibt es noch ein großes Seemuseum mit Delphinarium und ein Uhrenmuseum. (vlg. www.klaypeda.de)

Viele Reiseveranstalter haben touristische Angebot nach Kleipeda im Programm. Wichtig sind hier die Kurorte rund um die Hafenmetropole , die schon seit hunderten von Jahren für die Boheme der Adligen oder jetzt die Urlauber sind. Nur etwa 25 km nördlich von Klaipeda liegt zum Beispiel der wichtigste Badeort in Litauen, Palanga. Palanga ist mit Abstand der bekannteste Kur- und Ferienort von Litauen und wahrscheinlich des gesamten Baltikum.

  • Gründet wurde Klaipeda im Jahr 1250 unter dem Namen Memel.
  • 1258 wurde Klaipeda unter dem heute noch gebräuchlichen Namen Memel erstmals urkundliche erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648 geriet die Stadt unter schwedische Verwaltung. Im Siebenjährigen Krieg von Russland besetzt. In den Napolonischen Kriegen wurde Memel durch die Besetzung Berlins 1807/1808 zur provisorischen Hauptstadt des preußischen Königreichs unter Friedrich Wilhelm III.
  • 1871 wurde Memel Teil des Deutschen Kaiserreichs. 1941 errang die Stadt Bedeutung, indem dort deutsche Truppen für den Ostfeldzug zusammengezogen wurden.
  • Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Memel von der Sowjetregierung offiziell in Klaipeda umbenannt. Seit 1990 ist Klaipeda in Folge des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der Unabhänigkeitserklärung Litauens eine freie Wirtschaftszone.
  • In Klaipeda gibt es eine Universität, sowie mehrere Fachhochschulen.

Klaipeda hat zwei Partnerstädte in Deutschland: Lübeck und Mannheim.

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